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es geht immer besser

February 16, 2019

in letzter zeit sind die aversiv-trainer_innen wieder ziemlich laut geworden - gehypt von diversen österreichischen medien - einem öffentlich rechtlichem tv-sender und diversen zeitungen. gemeinsam scheint allen, dass gewalt gegen hunde verniedlicht wird - was ist schon ein geworfenes packerl taschentücher, damit kann man doch keinen hund verletzen - und dass sich redakteur_innen und journalist_innen wenig bis gar nicht mit dem österreichischen tierschutzgesetz auseinandersetzen. so bekommt man als kritisch nachfragende_r schon mal zur antwort, dass es halt verschiedene methoden des hundetrainings gibt und die gezeigte ausbildungsweise halt auch eine darstellt, die ihre berechtigung hat, überhaupt weil hundetrainer ja ein freies gewerbe ist. 
die stimmt wohl - in österreich benötigt man keinerlei ausbildung, um als hundetrainer_in zu arbeiten - allerdings gilt schon auch für personen ohne ausbildung, dass sie sich an gesetzliche bestimmungen halten müssen. leider steht die anleitung zu tierschutzrelevanten handlungen in österreich noch immer nicht unter strafe und deshalb kann von tierschutzkonform arbeitenden trainer_innen nur immer wieder darauf hingewiesen werden, wenn zeitungen und fernsehen selbst ernannten entertainern_innen eine plattform für ihre nicht gesetzeskonformen handlungen geboten wird.

 

aufklärungsarbeit ist anstrengend, manchmal frustierend und reich an beschimpfungen, wie man es wagen kann, eine_n trainer_in zu kritisieren, der_die doch so erfolgreich ist, sogar im fernsehen auftritt. mediale präsenz ist allerdings noch immer kein qualitätskriterium für wissenschaftlich fundiertes hundetraining. 

 

wenn sie eine_n guten hundetrainer_in suchen, lassen sie sich NICHT von tv-formaten oder von zeitungsartikel leiten, die von laien geschrieben wurden, sondern machen sie sich selbst ein bild. schauen sie sich die qualifikationen und ausbildungen an, die wirklich auf jeder homepage eines_r trainers_in zu finden sein sollten.

übrigens mit hunden aufgewachsen zu sein oder für massig geld über den atlantik zu fliegen, um eine woche lang zu lernen, wie man würgehalsband, stachelhalsband und teletac "richtig" anlegt und verwendet, sind keine fähigkeiten, die eine_n qualifizierte_n hundetrainer_in ausmachen.

 

bitte machen sie einen bogen um menschen, die ihnen glauben machen wollen, dass sie der_die rudelführer_in sein müssen, dass hunde eine harte hand brauchen,

dass leckerlis bestechung sind und dass das schlimmste überhaupt konditionierung ist. menschen, die solche aussagen treffen, haben weder von hundetraining, noch von lerntheorie und schon gar nicht von hunden irgendeine ahnung. sie sind blender_innen, die schnelle lösungen versprechen - lösungen, die einzig durch strafe, sowohl physisch wie auch psychisch erreicht werden. 

 

 

hunde sind empfindsame lebewesen, die sich in familienverbänden wohlfühlen,  

wo sie ernst genommen werden und wo auf ihre bedürfnisse rücksicht genommen wird. ein liebevoller umgang heißt nicht, dass hunde nicht angeleitet werden - vielmehr bedeutet es, dass regeln im zusammenleben so vermittelt werden, dass der hund sie verstehen kann, ohne angst vor schmerzhaften konsequenzen. dass er lernen darf, dass es sich einfach auszahlt, sich an gewisse dinge zu halten. lassen sie ihren hund neugierig sein, mutig, humorvoll. stärken sie sein selbstvertrauen und seine fähigkeiten, lehren sie ihn auch selbständig gute entscheidungen zu treffen. unterstützen sie ihn, wenn er hilfe benötigt. lassen sie ihn wachsen und gedeihen und halten sie ihn nicht klein, ängstlich und eingeschränkt.

 

hunde wissen, dass ihr mensch kein hund ist und wir bilden auch kein rudel - vielleicht könnten wir menschen zumindest ein bisschen genauso empfindsam, sozial und verständnisvoll wie unsere hunde sein, dass würde doch vieles für alle wesentlich angenehmer machen. 

 

solange die rudelführer_innen nicht als begrüßung an den hinterteilen ihrer hunde schnuppern und ihnen mal rasch über den popsch schlecken, werde ich lieber auf augenhöhe mit den hunden in meinem leben kommunizieren, mich bemühen ihnen gerecht zu werden, sie freundschaftlich anleiten und sie wachsen lassen in ihren fähigkeiten. weils einfach viel mehr spaß macht, als dauernd zu deckeln und mich imaginär bedroht zu fühlen, von der reißende bestie, die die menschheit von ihrem eingebildeten thron stürzen möchte. 

 

und gutes karma ist ja auch irgendwie etwas schönes 😊

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

qualifizierte trainer_innen sind auf der homepage der vöht - vereinigung österreichischer verhaltensberater_innen zu finden hier

 

und auf der vöht facebook-seite findet sich die serie "neulich im fernsehen", wo fernseh-tipps von vöht-trainer_innen kritisch beleuchtet werden und optimalere trainingsmethoden aufgezeigt werden. https://www.facebook.com/VOEHT/ mit dem hashtag #neulichimfernsehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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